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Da Stulln damals eine Bergbaugemeinde war und mehrere
Bergleute dem jungen Verein angehörten, gaben sie dem Verein den Namen " Glück-Auf " und wählten das Gasthaus Bodensteiner zum Vereinslokal.
Der Verein schaffte sich ein "Walter" Luftgewehr
an. Mit diesem Gewehr wurde auf einem Schießstand von 7 Meter Länge quer durch das Gastzimmer geschossen, obwohl ringsherum gleichzeitig der normale Wirtshausbetrieb weiterging. Der Schützenverein
war in den Anfangsjahren ein reiner Gesellschaftsverein. Es ging um Spaß an der Freude und weniger um die Leistung. Die Höhepunkte waren das jährliche Königs- und Kirchweihschießen und die Teilnahme
an zahlreichen Fahnenweihen. 1951 wurde in Stulln der erste Maibaum von den Dorfburschen aufgestellt. Ab 1952 und seitdem jedes Jahr übernahm der Schützenverein diese Aufgabe.
Das 10-jährige Bestehen des Schützenvereins "
Glück-Auf " wurde mit der Weihe einer neuen Fahne am 24. Juni 1962 und einem großen Preisschießen gefeiert. Die Schirmherrschaft übernahm 1. Bürgermeister Adolf Prokisch, Fahnenbraut war
Annemarie Bodensteiner und Fahnenjunker Willi Schmal. Als Patenverein konnten die "Nabtaler" Schützen aus Wölsendorf gewonnen werden. In der Maschinenhalle von Josef Prüfling wurde das
Preisschießen ausgetragen und noch während des Festgottesdienstes und des Festzuges am Nachmittag wurde eifrig geschossen.
Mit dem Anbau eines Schützenheimes an den Saal beim
Gasthaus Bodensteiner begann ab 1965 auch eine schießsportliche Aufwärtsentwicklung. Nun standen sechs Schießstände zur Verfügung. Deshalb konnten jetzt Vereinsmeisterschaften ausgetragen und auch
Rundenwettkämpfe mit den Nachbarvereinen innerhalb des Gaues Nabburg durchgeführt werden. Durch die in den folgenden Jahren verstärkte Jugendarbeit war ein starker Mitgliederzuwachs auf 120
Mitglieder zu verzeichnen. Die sportlichen Leistungen steigerten sich weiter: u.a. kamen mehrmals der Gaujugendkönig, Gaukönig und Gauliesl aus Stulln, stellte der Verein Gau- und Landesmeister, die
Luftgewehrmannschaft Schützenklasse erreichte zweimal den Aufstieg in die Landesliga des Oberpfälzer Schützenbundes und die Pistolenmannschaft schießt in der Bezirksoberliga, mehrere Schützen waren
bei der Deutschen Meisterschaft in München vertreten.
In der Jahreshauptversammlung am 19. März 1978 gaben sich
die Mitglieder eine Vereinssatzung und der Verein wurde in das Vereinsregister eingetragen.
Auch die gesellige Seite kam nicht zu kurz. Am 30. April
1977 feierten die Schützen ihr 25-jähriges Gründungsfest mit Schirmherrn Ernst Grüter. Tage zuvor wurde ein Jubiläumsschießen durchgeführt, woran sich 330 Schützen aus Nah und Fern beteiligten.
In den Jahren 1987, 1991 und 1997 hat der Schützenverein das Bürgerfest ausgerichtet und jeweils die Tage vorher ein Bürgerschießen für die Stullner Bürger angeboten.
Das 50-jährige Vereinsjubiläum 2002 feierte man mit einem großen Schützenfest.
31 Mannschaften beteiligten sich am vorangegangenen Bürgerschießen mit 374 Schützen. Die Schirmherrschaft über das viertägige Fest übernahm Franz Rauch. Während des Festgottesdienstes
segnete Pfr. Ullrich die neu renovierte Fahne und über 60 Vereine zogen im Festzug durch die festlich geschmückten Straßen von Stulln.
In den Jahren 2004 – 2005 ging für die Schützen ein
lange ersehnter Traum in Erfüllung. Nach mehrjähriger Planungszeit war am 11. Juni 2004 der Spatenstich zum neuen Schützenheim am Kirchsteig und nach 18 Monaten Bauzeit mit enormen Eigenleistungen am
16. Dezember 2005 der Einzug ins neue Heim. Am 28. Mai 2006 feierten die Schützen mit den Stullner Bürgern und den Gauvereinen die Einweihung ihres neuen Schützenheimes, in dem Tage vorher 479
Schützen beim ersten Bürgerschießen auf der neuen Schießanlage wetteiferten.
Seit der Gründung waren als 1. Schützenmeister tätig:
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